Nach vier Tagen und 35 Bieterrunden ging heute vormittag die am 12. Dezember 2006 gestartete Auktion um Lizenzen für drahtlose Breitbandzugänge im 3,5 GHz-Bereich, die sog. Broadband Wireless Access-Lizenzen oder kurz BWA-Lizenzen zu Ende. Die versteigernde Bundesnetzagentur erwartet von der Vergabe der BWA-Lizenzen eine zügige Erschließung bislang breitbandloser Gegenden.
Nur drei Bieter waren an den vier Frequenzpaketen für Berlin-Brandenburg interessiert, sodass das leistungschwächste Paket gar nicht erst beboten wurde. Die Lizenzen ersteigerten Clearwire für 1.128.000 Euro, Inquam für 1.016.000 Euro und die Deutsche Breitband Dienste (DBD) für 1.021.000 Euro. Alle drei Anbieter verfügen über WiMAX-Erfahrungen. Man darf also damit rechnen, dass auch WiMAX-Technologie für die lizensierten BWA-Frequenzen verwendet wird. Clearwire und DBD erhielten in diesem Jahr durch Intels Wagniskapitaltochter ausreichend Finanzmittel, um den von Intel maßgeblich mitentwickelten WiMAX-Standard in den Markt zu drücken.