In den vergangenen fünfzehn Monaten hat ein neuer kryptischer Begriff seinen Weg aus den Entwicklungslabors in die Öffentlichkeit gefunden, mit dem viele Hoffnungen verbunden werden: HSDPA. Für die Mobilfunkbetreiber erscheint HSDPA als Retter der für teures Geld erworbenen UMTS-Frequenzen, die nicht so einträglich sind, wie beim Auktionstermin geglaubt. Dienste wie Handy-TV, Musik- und Videostreaming sollen nun die Kasse klingeln lassen, außerdem soll UMTS damit fit werden für den Wettbewerb mit leistungsfähigen mobilen Technologiealternativen. Und Schmalbandopfer hoffen, dass HSDPA endlich schnelles und finanzierbares Breitband nach Hause, in die Firma und am besten auch noch unterwegs bringt. Zur CeBIT in zweieinhalb Wochen ist es nun soweit: Ab März 2006 werden HSDPA-Netze angeschaltet.