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DSL : DSL-Land durch die rosa Brille betrachtet
Geschrieben von Flora am 31.05.2005 06:20:00 (2062 x gelesen)

 In einem Beitrag vom 23. Mai 2005 hatte die Süddeutsche Zeitung mit Walter Raizner den Chef der Deutsche Telekom-Festnetzsparte T-Com in einem Interview. Vehement wehrt sich dieser gegen jede Kritik am schleppenden DSL-Ausbau und zaubert eine spektakuläre Zahl von 91 Prozent Versorgungsdichte in Deutschland aus dem rosa Hut. Bei dieser Leistung sieht nicht nur David Copperfield blass aus, auch Mathematiker sollten noch einmal mit den Grundrechenarten anfangen. Denn bei bundesweit rund 8 Millionen DSL-Anschlüssen ist dies schon ein erstaunlicher Wert.

Ferner weist Raizner die Kritik zurück, Deutschland sei aufgrund der mangelhaften Flächenabdeckung ein DSL-Entwicklungsland. Die enormen Entwicklungspotenziale belegen jedoch Studien, nach denen Deutschland europäisches Schlusslicht ist und bei der Durchdringung von Breitbandanschlüssen weit hinter Skandinavien, den USA, Japan und Südkorea liegt. Dies ist schlecht für das Wirtschaftswachstum, deshalb fordert die Politik von der CDU-Bundestagsopposition bis hin zum SPD-Bundeswirtschaftsminister und zum Berliner PDS-Wirtschaftssenator einen Infrastrukturwettbewerb.

DSLnachPankow teilt diese Sichtweise und hat daher Gespräche mit Breitbandanbietern aufgenommen. Denn der kurz nach diesem SZ-Interview von einem T-Com-Sprecher mitgeteilte Termin, dass 2008 die Erschließung Ostdeutschlands mit DSL abgeschlossen sein werde, soll nur den Eindruck erwecken, T-Com habe einen Zahn zugelegt. Tatsächlich aber ist an diesem Datum nichts neu, wie in unserem Feature Artikel über die Situation in Berlin-Pankow zu lesen ist.

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