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WiMAX : WiMAX für Berlin und Brandenburg
Geschrieben von Flora am 15.12.2006 18:30:00 (2639 x gelesen)

Nach vier Tagen und 35 Bieterrunden ging heute vormittag die am 12. Dezember 2006 gestartete Auktion um Lizenzen für drahtlose Breitbandzugänge im 3,5 GHz-Bereich, die sog. Broadband Wireless Access-Lizenzen oder kurz BWA-Lizenzen zu Ende. Die versteigernde Bundesnetzagentur erwartet von der Vergabe der BWA-Lizenzen eine zügige Erschließung bislang breitbandloser Gegenden.

Nur drei Bieter waren an den vier Frequenzpaketen für Berlin-Brandenburg interessiert, sodass das leistungschwächste Paket gar nicht erst beboten wurde. Die Lizenzen ersteigerten Clearwire für 1.128.000 Euro, Inquam für 1.016.000 Euro und die Deutsche Breitband Dienste (DBD) für 1.021.000 Euro. Alle drei Anbieter verfügen über WiMAX-Erfahrungen. Man darf also damit rechnen, dass auch WiMAX-Technologie für die lizensierten BWA-Frequenzen verwendet wird. Clearwire und DBD erhielten in diesem Jahr durch Intels Wagniskapitaltochter ausreichend Finanzmittel, um den von Intel maßgeblich mitentwickelten WiMAX-Standard in den Markt zu drücken.

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Clearwire kommt aus Washington (State) und ist bereits als Anbieter von WiMAX-Zugängen in zwölf US-Bundesstaaten sowie mit Testnetzen in Irland und Belgien aktiv. Clearwire Europe S.á.r.l. sitzt in Luxemburg und hat wie die anderen beiden Unternehmen Lizenzen für das gesamte Bundesgebiet ersteigert. Die Heidelberger Deutsche Breitbanddienste GmbH (DBD) ist als WIMAX-Anbieter unter dem Namen MAXXonair in Städten und unter DSLonair im ländlichen Raum tätig. Das Berliner Netz startete vergangenes Jahr in Pankow und ist inzwischen auf rund 100 Basisantennen angewachsen. Inquam ist ein Joint Venture des WiMAX-Entwicklers NextWave Wireless mit Finanzinvestoren und der Omnia Holdings Limited, die unter dem Namen Zapp in Portugal und Rumänien Netzdienste anbietet. Inquam Broadband GmbH sitzt in Köln.

Nach der Auktion können die Gewinner nun sofort mit dem Aufbau von Angeboten loslegen. Entsprechend den Lizenzbedingungen müssen bis Ende 2009 15 Prozent der Gemeinden im jeweiligen Versorgungsgebiet abgedeckt sein, bis Ende 2011 dann 25 Prozent. Während von den anderen beiden erfolgreichen Bietern noch keine Ausbaupläne zu vernehmen waren, hat sich DBD bereits weit aus dem Fenster gelehnt und neben dem bundesweiten WiMAX-Aufbau in den kommenden fünf Jahren Planungen angekündigt, ab März 2007 Wechslern von T-Com das "Internet inklusive Flatrate" zu schenken.

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