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Blankenfelde : Kein Breitband am Stadtrand - Landesgrenze als digitaler Graben
Geschrieben von Franz am 01.12.2006 06:00:00 (2564 x gelesen)

von Holger Franz, Siedlergemeinschaft Stadtrandsiedlung Berlin-Blankenfelde e.V.

Dort das ländliche Brandenburg, hier die Metropole. Dort das Dorf Schildow, hier der deutsche ITK-Standort Nummer Eins. Dort DSL und hier... Nichts. Hier, das ist das Siedlungsgebiet Stadtrandsiedlung Blankenfelde, Schildow Waldeck und Mariental, Bezirk Pankow, Stadt Berlin. Was wir hier erleben ist ein Stadt-Land-Gefälle einmal anders herum. Nördlich gibt es exakt bis zur Landesgrenze DSL. Vom Süden her kriecht der Breitbandausbau im Schneckentempo in unsere Richtung. Wir liegen genau dazwischen, sozusagen im toten Winkel.

Die Deutsche Telekom weiß nicht so genau, ob es bei uns DSL gibt. Das Informationsverhalten der Telekom zu DSL-fähigen Anschlüssen in unserem Siedlungsgebiet legt diesen Eindruck jedenfalls nahe. Gestern noch gibt's die Auskunft, dass eine Versorgung in absehbarer Zeit illusorisch sei. Heute folgt die freundliche Nachfrage, ob denn das DSL-Anschluss-Paket schon angekommen sei.

Das wollten wir als Siedlergemeinschaft Stadtrandsiedlung Berlin-Blankenfelde genauer wissen und nötigenfalls ändern. Nach eingehender Rücksprache mit einem Vertriebsmitarbeiter von T-Online empfahl dieser, mindestens 60 DSL-interessierte Anwohner nachzuweisen. Dies würde eine Vorgangsbearbeitung beschleunigen. Gesagt, getan: In einer Aktion des Bürgervereins haben wir innerhalb von nur vier Wochen die doppelte Anzahl, genau 117 sogenannte Interessenbekundungen gesammelt.

Anfang November dann haben wir bei der Deutschen Telekom AG Niederlassung Nordost den zeitnahen DSL-Ausbau schriftlich beantragt. Damit das Schreiben im Konzern nicht verloren geht, ging es auch an die T-Com-Zentrale in Bonn. Und an das Bezirksamt Pankow, denn Breitband gibt es in Pankow längst noch nicht flächendeckend. Eine Reaktion auf unser Schreiben steht bis heute aus, von Vorgangsbeschleunigung keine Spur.

Mit einer weiteren Sammlung im Ort Blankenfelde werden wir in den nächsten Tagen weitere Unterschriften aktueller DSL-Interessenten sammeln. Eine ähnliche Sammlung, die von Blankenfelder Bürgern vor zwei Jahren durchgeführt wurde, zeigte eine enorme Nachfrage. Wie in der Stadtrandsiedlung, in Waldeck und in Mariental werden wir vorbereitete Schreiben verteilen, in denen wir Vor- und Nachnamen sowie die vollständige Anschrift erheben. Selbstverständlich gehen wir mit diesen Daten sorgfältig um und werden sie nicht unautorisiert für Zwecke außerhalb der Versorgung mit Breitband verwenden. Wer mich direkt erreichen möchten, kann dies per E-Mail unter hfranzster@googlemail.com tun.

Gerüchte besagen, eine WiMAX-Basisstation zur Versorgung unseres Siedlungsgebietes und Blankenfeldes stünde vor dem Aufbau. Einige hundert Interessenten am Berliner Stadtrand warten auf Breitband. Könnte sein, dass es dabei für T-Com bald zu spät ist.

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