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Trotz Hybrid immer noch Probleme

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Melde mich nach langer Zeit wieder hier, um ein kurzes Update zu geben, denn leider ist die Situation seit meinen letzten Postings im "6Mbit? schon lange nicht mehr" Thread im März immer noch unzufriedenstellend.

LTE ist immer noch fein (auch wenn ich die 50Mbit nicht mehr so oft bekomme, meistens sind es 20-30, was aber immer noch ausreichend ist), nur leider lahmt DSL unglaublich. Die Geschwindigkeiten gehen seit mittlerweile ein paar Monaten ab ca. 20 Uhr extrem in den Keller und liegen bei 0,5 bis 1,5 Mbit. Folglich geht auch LTE nicht, und wir sind gezwungen, jedesmal DSL auszuschalten, und nur noch über LTE zu surfen, womit natürlich auch Telefon (was ja jetzt über VoIP läuft) nicht mehr funktioniert. Also auf Dauer kein Zustand.

Heute mal wieder einen voll abgenervten OPAL-Techniker an der Strippe gehabt, der gemeint hat, ich soll mich bitte an den Vorstand wenden. Er hat sogar offen zugegeben, dass hier im Laufe der Zeit zu viele Anschlüsse verkauft wurden, und dass das die Leitungen überhaupt nicht mehr hergeben. Ein Ausbau sei auch nicht geplant. Am Ende kam noch der Satz "wir arbeiten dran" aber natürlich ohne Termin. Der letzte Satz klang aber eher nach Konzernvorgabe. Ich glaube, hier passiert nichts mehr.

Die im alten Thread erstellte Frage würde ich nun gerne wiederholen - wieviele Leute sind mittlerweile davon betroffen? Erreichen wir eine "kritische Masse", um wirklich was zu bewegen, oder sind wir nur ein paar frustrierte Telekomkunden? Wenn dem so ist, dann wird sich an der Situation hier wohl auch lange Zeit nichts ändern.
Erst dann würde ich mir (und auch nur zusammen mit den restlichen Betroffenen) überlegen, wie vorgegangen werden kann. Eventuell ist eine gemeinschaftliche Bemühung auch sinnvoller, als wenn jeder einzeln bei der Telekom Druck macht. Mag auch sein, dass das alles nichts bringt, aber den einen Schritt, zumindest die Optionen durchzugehen, würde ich gerne noch gehen.

Geschrieben am: 2015/10/21 19:11

Bearbeitet von Flora am 21.10.2015 19:47:48
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Aw:: Trotz Hybrid immer noch Probleme

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Beiträge: 110
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Wie willste denn unfähigen, überbezahlten Telekom-Vorstandsmitgliedern Druck machen?

Die wollen es doch so: Monopolstellungen erhalten, ausbauen und dann ausnutzen.

Geschrieben am: 2015/10/23 0:53
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Aw:: Trotz Hybrid immer noch Probleme
Moderator
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Zitat:
Nachbar schrieb: ... Die wollen es doch so: Monopolstellungen erhalten, ausbauen und dann ausnutzen.


Da streiten sich die Geister. Die Wettbewerber der Telekom könnten eigene Leitungen bis zu den Wohnhäusern und Gewerben verlegen. Sie machen es nicht, weil es eine Menge Geld kostet und wir in einer Zeit kurzfristigen Returns of Investment und Renditen leben. Wir erfahren es ja unmittelbar: Eine Versatel-Glasfaser liegt unterm Fußweg der Florastraße, die bestimmt auch von anderen Unternehmen angemietet werden könnte. Von auch nur einem Abzweig in ein Haus ist uns nichts bekannt.

Die Telekom unterliegt der Regulierung, und die Wettbewerber lassen keine Gelegenheit aus, der Telekom mit dem Totschlagargument Remonopolisierung Steine in den Weg zu rollen, wie zzt bei der leistungsstarken Vectoring-Technologie. Die Wettbewerber interessiert dabei nicht im geringsten, dass dies zulasten der Kunden geht. Ich vermute, dass bis zu einer abschließenden Entscheidung durch die Netzagentur die rechtliche Unsicherheit des Investments einer der maßgebenden Gründe ist, warum sich der Telekom-Ausbau in Alt-Pankow schleppt.

Der reine Wettbewerb ist übrigens nicht viel besser: Das Fernsehkabel unterliegt keiner Regulierung. Und? In der Konsequenz gibt es trotz Netzerneuerung kein flächendeckendes Angebot, nicht einmal im Pankower Zentrum.

Ich denke auch, dass die beiden letzten Absätze zeigen, warum das Sammeln Unzufriedener diesmal allenfalls marginalen Einfluss auf den tatsächlichen Ausbau durch die Telekom vor Ort haben dürfte. Vor zehn Jahren hatten wir mit einem vergleichbaren Vorgehen Erfolg: Die Telekom zog ihren OPAL-Ausbau in Alt-Pankow um zwei Jahre vor, als aus dem Nichts plötzlich ein von uns nach Pankow geholtes (damals als ernstzunehmen bewertetes) Alternativangebot per Funk auftauchte. Doch diesmal beschleunigt nicht einmal der Ausbau durch Kabel Deutschland, der bei intelligenterer Vermarktung viele Kunden generieren würde, das Handeln der Telekom.

Geschrieben am: 2015/10/23 11:07

Bearbeitet von Flora am 23.10.2015 14:45:38
Bearbeitet von Flora am 23.10.2015 14:51:31
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Aw:: Trotz Hybrid immer noch Probleme

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Beiträge: 11
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Zitat:
Wie willste denn unfähigen, überbezahlten Telekom-Vorstandsmitgliedern Druck machen? Die wollen es doch so: Monopolstellungen erhalten, ausbauen und dann ausnutzen.


Ich würde nicht gleich so weit oben ansetzen wollen. Die Erwähnung des Vorstands kam vielleicht etwas missverständlich rüber - das war ja nur das, war mir der OPAL-Mann in seiner Verzweiflung mitteilte. So wie wahrscheinlich für viele von uns war es eines von unzähligen Telefonaten mit der Telekom, aber es war das erste Mal, dass mir deren Resignation entgegengebracht wurde, und die sich mit einigen Berichten hier im Forum deckt: Die Leitungen sind überlastet. Telekom kann nicht liefern, will nicht ausbauen, kassiert aber weiterhin unser Geld in voller Höhe.

Dabei muss ein wenig unterschieden zwischen dem ursprünglichem Zweck der Betreiber dieser Seite und meinem: ich habe ja DSL, so wie viele hier auch; zudem bietet die Telekom mittlerweile in Alt-Pankow bis zu 100Mbit schnelle Anschlüsse. Nur vermute ich, dass sie das tun, ohne es wirklich zu können; ich erwarte aber, dass mein Provider die verkaufte Leistung auch liefert, und gehe eigentlich davon aus, dass er dazu vertraglich verpflichtet ist. Nur ist das mit der Beweisführung einer zu langsamen Leitung nicht so einfach, und ich werde kaum den eingangs erwähnten OPAL-Mann dazu bringen können, mir seine Aussage schriftlich zukommen zu lassen. Zwischen der Vermittlungsstelle und dem Netzwerkcontroller meines Rechners liegt ein Haufen Technik, die ich nicht vollständig überblicke und versagen kann.

Vielleicht bin ich ja wirklich der einzige, bei dem die Leitung lahmt – dann muss ich woanders ansetzen. Deswegen brauche ich Input, um zu wissen, welche Dimensionen die Problematik hier erreicht hat, und um gemeinschaftlichen Druck auszuüben zur Lieferung einer vertraglich zugesicherten Leistung. Solange ich einzeln agiere, bin ich ein "bedauerlicher Einzelfall", und werde weiterhin gefragt werden, ob ich den Router schon mal ein- und wieder ausgeschaltet habe. Vielleicht nochmal kurz zur Erinnerung: das Problem besteht bei mir seit 7 Monaten. Am Anfang der Hybrid-Zeit war man ja noch gewillt, jedes Mal DSL auszuschalten, um vernünftig zu surfen, es kann sich ja um ein temporäres Problem handeln. Mittlerweile glaube ich nicht mehr daran.

Das wäre der erste Schritt: Wie viele sind betroffen? Wie viele haben 6/16/50/100 Mbit gebucht und bekommen ab 20:00 Abends nur einen Bruchteil davon ? erst dann sollte man sich überlegen, was man machen kann und wen man anspricht. Und es wird in der ersten Instanz sicherlich nicht der Vorstand sein :)

Geschrieben am: 2015/10/23 23:02
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Aw:: Trotz Hybrid immer noch Probleme

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@ASTROCHIMP.
Würde, so wie von mir getan, eine Beschwerde an die Beschwerdestelle des Konzerns schicken, detailliert und ausführlich beschrieben.

Würde ich auch allen Florakiezlern empfehlen.
Viel hilft viel!


@FLORA

Wie wärs mit einem gemeinsamen lokalen Netzausbaufond der die letzte Meile betrifft, den die lokal versorgenden Netzbetreiber füttern, und der durch aktuelle Fördergelder anteilig, je nach Einzahlungsgutwillen, unterstützt wird.

Bei Wunsch nach Netzausbau darf sich anteilig der entsprechende Netzanbieter, der eingezahlt hat, daraus seinen Anteil+Förderanteil rausnehmen, ist dafür aber auch verpflichtet, die den Ansprüchen und der Nachfrage moderner Technik einzusetzen, und ein gewisses Ausbaulevel quantitativ bereitzustellen.

So gibt es bei Konkurrenz ein Ausbauverhalten, welches sich gegenseitig fördert, und gleichzeitig in Konkurrenz steht. Ist ein Anbieter der Meinung Kunden näherzurücken, muss er einzahlen, kann aber gleichzeitig nur einzahlen, wenn er schon vorhanden ist.
Gibt es also mehrere Anbieter, gibt es Wettbewerb, der im Netzausbau mündet. Gibt es nur einen Anbieter, wie hier in 13187 usw., dann muss der entsprechende, lokale Anbieter ausbauen, weil er ja seine Fördergelder nicht versickern lassen will. Und wenn er klug ist, lässt er auf aktueller Rechtsgrundlage Behörden, noch Konkurrenten in die Endmeile, um dann vielleicht auch den Konkurrenten mal ausbauen zu lassen.
Das sollte nur die "liberale", letzte Meile betreffen.

Geschrieben am: 2015/10/24 12:11
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Aw:: Trotz Hybrid immer noch Probleme
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[Zitat:
Wie wärs mit einem gemeinsamen lokalen Netzausbaufond der die letzte Meile betrifft, den die lokal versorgenden Netzbetreiber füttern, und der durch aktuelle Fördergelder anteilig, je nach Einzahlungsgutwillen, unterstützt wird.


Deine Idee in allen ehren aber das wird nicht funktionieren. Was fehlt ist eine gesetzliche Grundlage das man die Anbieter verpflichtet z.B. mind. 50 Mbit für jeden zuliefern und das ohne Funktechnik oder die Funktechnik dann ohne Drossel. Das wär ein Weg aber leider haben die TelKo's gute Lobbyisten und nach den Ihren willen wird halt getanzt.

Geschrieben am: 2015/10/24 15:11

Bearbeitet von danny2630 am 24.10.2015 15:36:53
_________________
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Aw:: Trotz Hybrid immer noch Probleme

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Danke Nachbar! Das habe ich am WE bereits per Online-Formular gemacht, so wie von der Telekom empfohlen. Werde gleichzeitig ein richtiges Schreiben aufsetzen und parallel mal vorsichtig bei meiner Anwältin anklopfen, und hören, was sie so dazu sagt. Werde berichten, sobald Neuigkeiten eintrudeln.

Geschrieben am: 2015/10/26 20:09
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Aw:: Trotz Hybrid immer noch Probleme

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Ich mag keine Lobbyisten.

Geschrieben am: 2015/11/20 22:08
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