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"Online-Durchsuchungen"
Moderator
Registriert seit:
2005/10/16 20:21
Aus: Alt-Karow (da, wo't jetz jeht ;D)
Beiträge: 274
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Ich habe mich gerade mal verklickt und bin auf Wikipedia gelandet. Seit längerem prangt ja auch schon der Banner mit unserem verehrten Hr. Bundesinneminister Dr. Wolfgang Schäuble rechts oben in der Ecke.
Nun habe ich heute einen Artikel auf Wiki gefunden, den man sich vielleicht mal durchlesen sollte.
Ich will ihn auch gar nicht weiter kommentieren und großartige Paranoia schaffen, aber lest ihn einfach mal, und nehmt ruhig auch die Links im Artikel mit!

Online-Durchsuchungen auf Wikipedia

Geschrieben am: 2007/9/1 10:06
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Re: "Online-Durchsuchungen"
Moderator
Registriert seit:
2005/10/29 8:52
Aus: Blankenfelde Hauptstrasse
Beiträge: 285
Offline
Hm was willst du uns mit diesen link genau sagen! das ich mir
free bsd oder ähniches auf rechner rauf machen soll so?
hier auch noch ein interessanter link zur abwehr von sowas gegen den bundestrojaner

Geschrieben am: 2007/9/1 20:16
_________________
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Re: "Online-Durchsuchungen"
Moderator
Registriert seit:
2005/10/16 20:21
Aus: Alt-Karow (da, wo't jetz jeht ;D)
Beiträge: 274
Offline
Nein, ehrlich gesagt, nicht!
Ich wollte bloß direkt auf die Thematik, vor allem innerhalb des Forums, aufmerksam machen.
So frei nach dem Motto: "Wenn se euch wollen, dann kriegen se euch auch!"
Und, um vielleicht einfach nochmal zu realisieren, was dort alles genau ablaufen könnte, und dass der Otto-Normal-Bürger, der es sich nicht zum Ziel gesetzt hat, die Bundesrepublik aufzulösen, auch mal darein rutschen kann!

Geschrieben am: 2007/9/2 2:19
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Re: "Online-Durchsuchungen"
Moderator
Registriert seit:
2005/10/29 8:52
Aus: Blankenfelde Hauptstrasse
Beiträge: 285
Offline
Na so wird sowie so kommen da hast völlig recht denn die leute die sie bekommen wollen! wissen sich schon zuwehren!!!

Geschrieben am: 2007/9/2 14:10
_________________
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Re: "Online-Durchsuchungen"
Moderator
Registriert seit:
2005/4/13 1:20
Aus: Alt-Pankow
Beiträge: 496
Offline
Ist der Trojaner gar kein Trojaner? Erfolgt das Eindringen in den Rechner ganz anders?

Ein interessantes Interview zur Online-Durchsuchung hat das Inforadio am 30. August mit Hartmut Pohl, dem Sprecher des Arbeitskreises Datenschutz und IT-Sicherheit der Deutschen Gesellschaft für Informatik , geführt: Streit um "Bundestrojaner". Hier ein Auszug:

Zitat:
Oliver Rehlinger: Wie soll dieser Trojaner funktionieren, ist das überhaupt ein traditioneller Trojaner?

Hartmut Pohl: Nein, das ist Vernebelungstaktik. Das ist kein Virus, das ist kein Trojaner, es ist auch kein Wurm. Es werden hier Schwachstellen, Sicherheitslücken von Computern in Betriebssystemen in Anwendungssoftware, in Firewall-Software ausgenutzt und über diese Sicherheitslücken dringt man in die Computer ein. Diese Sicherheitslücken müssen mühsam gesucht werden von hoch qualifizierten Informatikern und werden dann den Behörden gegen Entgelt zur Verfügung gestellt. Das heißt, diese Lücken sind eigentlich nur den Behörden bekannt, sie sind in jedem Fall unveröffentlicht. Man kann sich nicht dagegen schützen.

Oliver Rehlinger: Nun ist das doch aber offenbar ein Wettlauf mit der Zeit, denn sowohl die Hersteller von Betriebssystemen als auch die Hersteller von kommerziellen Anti-Viren-Programmen arbeiten doch ständig daran, solche Sicherheitslücken zu schließen.

Hartmut Pohl: Ja - es gibt auch sehr viele und sehr schwere Sicherheitslücken, die gleichwohl ausgenutzt werden können. Wir haben das in Untersuchungen herausgefunden, dass diese Sicherheitslücken über zwei oder drei Jahre tatsächlich unveröffentlicht bleiben und ausgenutzt werden können.

(...)

Oliver Rehlinger: Die Behörden haben (...) nach Ihrer Auffassung ein Interesse daran, dass es unentdeckte Sicherheitslücken gibt, die Behörden, der Staat dann selber nutzen kann?

Hartmut Pohl: Ja - das Wissen um diese Sicherheitslücken wird gekauft von den Technikern und dieses Wissen wird dann in ein Angriffsprogramm gegossen und verwendet, um diese so genannte Online-Durchsuchung durchführen zu können.

Oliver Rehlinger: Und das ist eine relativ neue Entwicklung?

Hartmut Pohl: Nein - das sehen wir im internationalen Bereich seit etwa drei Jahren, diese Sicherheitslücken werden verkauft gegen ein Entgelt von 50.000 Dollar bis hin zu 100.000 Dollar, sie werden auch versteigert in Versteigerungshäusern. Im Allgemeinen werden sie benutzt zur Wirtschaftsspionage und gar nicht mal von staatlichen Institutionen - die Mehrzahl richtet sich also gegen Unternehmen.

Geschrieben am: 2007/9/3 12:12
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